Die Reise ist der erste Abschnitt jedes Einsatzes, und von ihr hängt oft ab, in welcher Verfassung die Betreuungskraft ihre Arbeit beginnt. Die Müdigkeit nach einer schlaflosen Nacht im Kleinbus erschwert die ersten Tage mit dem Senior, deshalb sollte man gut für sie sorgen.
Vor der Abreise
- den Fahrdienst prüfen und die Abholzeit bestätigen,
- die Adresse des Seniors und die Nummern der Familie und der Koordinatorin notieren – auch auf Papier,
- das Handy aufladen und eine Powerbank mitnehmen,
- Ausweisdokumente, Krankenversicherungskarte und Medikamente für die ganze Reise bereitlegen,
- Angehörige über die Route und die geplante Ankunftszeit informieren.
Während der Reise
Bequeme Kleidung, ein Nackenkissen, Wasser und leichte Snacks erleichtern die lange Fahrt. An Haltestellen sollte man die Beine vertreten – bei stundenlangem Sitzen ist das auch für den Kreislauf wichtig. Wertsachen und Dokumente bleiben am Körper, nicht im Gepäck.
Bei der Ankunft
Fällt die Ankunft in die Nacht, sollte man vorher mit der Familie klären, wer die Tür öffnet und wo man sich ausruhen kann. Nach der Ankunft den Angehörigen Bescheid geben, dass man sicher angekommen ist. Im Notfall gilt in allen Ländern der Europäischen Union die Notrufnummer 112.



