Die Live-in-Betreuung ermöglicht vielen Senioren, lange zu Hause zu bleiben. Manchmal kommt jedoch der Moment, in dem eine Person – selbst eine sehr engagierte – die Sicherheit nicht mehr rund um die Uhr gewährleisten kann.
Signale, dass Veränderungen nötig sind
- die Betreuungskraft schläft regelmäßig nachts nicht und ist erschöpft,
- der Senior braucht beim Umsetzen ständig die Hilfe von zwei Personen,
- es entstehen medizinische Bedürfnisse, die pflegerische Qualifikation erfordern,
- trotz aller Bemühungen kommt es zu gefährlichen Situationen,
- der Senior braucht eine Aufsicht, die in den Pausen der Betreuungskraft nicht sichergestellt werden kann.
Mögliche Lösungen
Manchmal genügt zusätzliche Unterstützung: eine Nachtbetreuung, ein ambulanter Pflegedienst, eine zweite Person für einige Stunden täglich oder Hilfsmittel für das Umsetzen. In anderen Fällen erwägt die Familie eine Pflegeeinrichtung oder eine Hospizversorgung.
Die Entscheidung sollte gemeinsam getroffen werden – mit dem Senior, der Ärztin oder dem Arzt und der Betreuungskraft, die den Alltag am besten kennt. Eine Veränderung ist kein Scheitern, sondern eine Anpassung der Betreuung an neue Bedürfnisse.



