Die ältere Generation erinnert sich an Schönschreibstunden, Tintenfässer in den Schulbänken und Hefte mit Hilfslinien. Wieder zur Feder zu greifen ist für viele eine angenehme Zeitreise und zugleich eine beruhigende Tätigkeit, die Konzentration und Genauigkeit erfordert.
Was man braucht
- einen Füller, Kalligrafie-Stifte oder eine Feder mit Halter,
- dickes, glattes Papier, durch das die Tinte nicht durchschlägt,
- Buchstabenvorlagen zum Nachschreiben – aus Büchern oder dem Internet,
- gutes Licht und einen bequemen Stuhl am Tisch,
- Geduld – die ersten Buchstaben sind selten perfekt.
Ideen für die Anwendung
Der Senior kann Glückwünsche auf Karten schreiben, Etiketten für eingemachte Gläser, Zitate zum Einrahmen oder Einladungen für ein Familienfest. Ein handgeschriebener Brief an den Enkel ist oft wertvoller als das teuerste Geschenk.
Wenn die Hand zittert
Bei zitternden Händen sind dickere Stifte und größere Buchstaben besser. Es hilft, den Unterarm auf dem Tisch abzustützen und kurze Einheiten zu machen. Auch wenn die Schrift nicht mehr so gleichmäßig ist wie früher, zählt die Freude am Gestalten und das Training der Hand.



