Viele Senioren haben ihr ganzes Leben lang Karten gespielt – auf Familienfeiern, im Zug, mit Nachbarn. Die Rückkehr zu diesem Vergnügen bringt nicht nur Freude, sondern trainiert auch Gedächtnis, Aufmerksamkeit und logisches Denken.
Spiele für unterschiedliche Fähigkeiten
- Patience – für das Spiel allein, auch als Tablet-Version,
- Mau-Mau oder Schwarzer Peter – einfache Regeln, gut für das Spiel mit Enkeln,
- Rommé, Skat, Doppelkopf – erfordern Rechnen und Planen,
- Bridge – für Strategie-Liebhaber, oft in Seniorentreffs.
Erleichterungen
Karten mit großen Symbolen und Zahlen sind für sehbehinderte Menschen leichter. Bei steifen Händen hilft ein Kartenhalter oder eine einfache Haarbürste, in deren Borsten man die Karten steckt. Helles Licht und eine kontrastreiche Tischdecke machen ebenfalls einen Unterschied.
Spielen als Anlass für Begegnungen
Eine regelmäßige Runde mit dem Nachbarn, einem Freund oder im Seniorentreff ist ein Anlass, aus dem Haus zu gehen und sich zu unterhalten. Für Menschen mit leichten Gedächtnisproblemen eignen sich einfache Spiele und Mitspieler, die geduldig an die Regeln erinnern. Es zählt der gemeinsame Spaß, nicht das Ergebnis.



