Essen ist mehr als Zutaten – es ist der Geschmack von Zuhause, Gewohnheiten aus der Kindheit und kleine Rituale. Ein Senior, dem es nicht schmeckt, isst weniger, und das wirkt sich schnell auf Gesundheit und Stimmung aus. Deshalb lohnt es sich, Zeit in das Kennenlernen seiner Küche zu investieren.
Wie man die Vorlieben kennenlernt
- nach Lieblingsgerichten fragen, aber auch danach, was er nicht mag,
- von der Familie die ärztlichen Ernährungsempfehlungen erfahren,
- den Senior bitten, ein Rezept zu erzählen oder zu diktieren,
- auf die gewohnten Essenszeiten und Portionsgrößen achten,
- Rezepte und Beobachtungen in einem Notizbuch festhalten.
Gemeinsam kochen
Wenn der Senior kann, sollte er bei der Zubereitung mitmachen: im Sitzen Gemüse schälen, würzen, abschmecken. Für ihn ist das Aktivität und Mitbestimmung, für die Betreuungskraft die beste Lektion in der regionalen Küche.
Auch Ihre Küche ist wertvoll
Manche Senioren probieren gern etwas Neues. Ab und zu können Sie ein Gericht aus Ihrer Heimat vorschlagen – ein schönes Gesprächsthema. Denken Sie dabei an die Ernährungsempfehlungen und daran, dass das letzte Wort der Senior hat.



