Ein Fernseher, der den ganzen Tag im Hintergrund läuft, ist etwas anderes als ein gemeinsamer Filmnachmittag. Ein bewusst gewählter Film, ein vorbereiteter Snack und ein Gespräch danach machen aus einem gewöhnlichen Nachmittag ein kleines Ereignis.
Wie man den Film auswählt
- den Senior nach Lieblingsschauspielern und Filmen aus der Jugend fragen,
- auf Komödien, Musicals und Naturfilme setzen – sie sorgen meist für gute Laune,
- bei Gedächtnisstörungen einfache Handlungen oder kürzere Formate wählen,
- sehr laute, gewalttätige oder traurige Filme meiden, wenn der Senior sie schlecht verträgt.
Vorbereitung
Ein bequemer Sessel, passende Lautstärke, Untertitel für Schwerhörige und gedämpftes, aber nicht ganz ausgeschaltetes Licht. Ein kleiner Snack und ein Getränk, abgestimmt auf die Ernährung des Seniors. Bei längeren Filmen lohnt sich eine Pause für die Toilette und zum Beinevertreten.
Nach dem Film
Das Gespräch darüber, was gefallen hat, wo der Senior den Film zum ersten Mal gesehen hat und mit wem er ins Kino ging, ist oft der wertvollste Teil. Ein fester „Filmtag“ in der Woche kann zu einem schönen Ritual werden, auf das man sich freut.



