Gesundheit und Sicherheit

Beinvenenthrombose bei Senioren – Anzeichen, die man nicht übersehen darf

Bettruhe, Operationen oder lange Reisen erhöhen das Thromboserisiko. Schwellung und Schmerzen in einem Bein sollten die Betreuungskraft immer aufhorchen lassen.

09.11.2025Autor: Administrator Serwisu2 odsłon
Seniorin sitzt mit dem Bein auf einem Hocker, die Betreuerin sieht sich ihre Wade an

Bei einer tiefen Venenthrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einer Vene, meist im Bein. Sie ist gefährlich, weil sich ein Teil des Gerinnsels lösen und in die Lunge gelangen kann. Das Risiko steigt bei langer Bettlägerigkeit, nach Operationen und Knochenbrüchen, bei Krebserkrankungen und unter bestimmten Medikamenten.

Anzeichen, die aufhorchen lassen sollten

  • Schwellung eines Beins, besonders der Wade,
  • Schmerz oder Druckempfindlichkeit, auch beim Gehen,
  • überwärmte Haut, Rötung oder bläuliche Verfärbung,
  • Schwere- und Spannungsgefühl im Bein.

Was zu tun ist

Bei Verdacht auf Thrombose muss rasch ein Arzt kontaktiert werden – nicht abwarten, bis die Schwellung von selbst zurückgeht. Das Bein dann nicht massieren. Plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, Bluthusten oder Herzrasen können auf eine Lungenembolie hindeuten – ein Notfall, bei dem man 112 anrufen muss.

Vorbeugung im Alltag

Bewegung ist die Grundlage: kurze Spaziergänge, Fußübungen im Bett und im Sessel, häufiger Lagewechsel. Wichtig ist auch ausreichendes Trinken. Hat der Arzt Kompressionsstrümpfe oder gerinnungshemmende Medikamente verordnet, hilft die Betreuungskraft bei der regelmäßigen Anwendung.