Gesundheit und Sicherheit

Wespen- oder Bienenstich bei Senioren – wann es gefährlich wird

Die meisten Stiche verursachen nur Schmerzen und Schwellung, bei manchen Menschen können sie jedoch eine gefährliche allergische Reaktion auslösen. Man sollte wissen, wie man hilft und wann der Rettungsdienst nötig ist.

08.11.2025Autor: Administrator Serwisu2 odsłon
Senior im Garten, neben ihm fliegt eine Wespe, die Betreuerin kommt zu Hilfe

Im Sommer, bei Obst, süßen Getränken oder im Garten begegnet man leicht einer Wespe. Bei den meisten Menschen verursacht ein Stich lokalen Schmerz, Rötung und Schwellung, die nach einigen Tagen abklingen. Gefährlich sind Stiche im Mund- und Rachenbereich sowie allergische Reaktionen des ganzen Körpers.

Erste Hilfe bei einem normalen Stich

  • steckt ein Bienenstachel in der Haut, ihn vorsichtig entfernen, z. B. mit dem Fingernagel herausschieben,
  • die Stelle mit Wasser abspülen,
  • eine kühle, in ein Tuch gewickelte Kompresse auflegen,
  • Ringe abnehmen, wenn die Hand betroffen ist,
  • den Senior in den folgenden Stunden beobachten.

Warnzeichen – 112 anrufen

Atemnot, pfeifende Atmung, Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Ausschlag am ganzen Körper, Schwindel, Schwäche oder Bewusstlosigkeit können auf einen anaphylaktischen Schock hinweisen. Das ist lebensbedrohlich – sofort den Notruf wählen. Hat der Senior ein ärztlich verordnetes Notfallset, wird es nach Anleitung angewendet.

Vorbeugung

Draußen Getränke und süße Speisen abdecken, mit Strohhalm trinken, intensive Düfte vermeiden und mögliche Neststellen kontrollieren. Hat der Senior schon einmal stark auf einen Stich reagiert, sollte er dies mit dem Arzt besprechen.