Senioren, besonders wenn sie gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, haben nach einem Kopfstoß ein höheres Risiko für eine Blutung im Schädel. Die Symptome können nicht sofort, sondern erst nach Stunden oder sogar Tagen auftreten.
Wann man sofort Hilfe ruft (112)
- Bewusstlosigkeit, auch kurz,
- Schläfrigkeit, schwere Erweckbarkeit, Verwirrtheit,
- starke oder zunehmende Kopfschmerzen, Erbrechen,
- Sprach- oder Sehstörungen, Schwäche in Armen oder Beinen,
- Krampfanfälle oder Flüssigkeitsaustritt aus Nase oder Ohr.
Beobachtung nach der Verletzung
Selbst wenn sich der Senior gut fühlt, sollte man nach einem Kopfstoß ärztlichen Rat einholen – besonders bei gerinnungshemmenden Medikamenten. In den folgenden Tagen Verhalten, Sprache, Gang und Schlaf beobachten und jede Veränderung notieren.
Jeden Sturz mit Kopfverletzung sollte man der Familie melden und seine Ursache analysieren, um weiteren vorzubeugen.



