Mit dem Alter wird die Haut dünner, und das Wärmeempfinden kann – besonders bei Diabetes, Neuropathie oder nach einem Schlaganfall – vermindert sein. Der Senior spürt nicht immer, dass die Wärmflasche zu heiß ist, bis eine Verbrennung entsteht.
Wärmflasche
- nicht mit kochendem Wasser füllen – warmes, nicht heißes Wasser genügt,
- immer einen Bezug verwenden oder sie in ein Handtuch wickeln,
- nicht direkt auf die Haut legen und nicht über Nacht im Bett lassen,
- regelmäßig prüfen, ob sie rissig oder abgenutzt ist,
- sich nicht auf die Wärmflasche setzen oder legen.
Heizdecke
Am besten wählt man Modelle mit Abschaltautomatik und Temperaturregler. Die Decke schaltet man vorher ein, um das Bett anzuwärmen, und vor dem Hinlegen wieder aus. Eine geknickte, nasse oder beschädigte Decke darf nicht verwendet werden. Bei Inkontinenz, Demenz oder vermindertem Hautgefühl verzichtet man besser darauf.
Andere Wege, warm zu bleiben
Warme Socken, Kleidung in Schichten, ein warmes Getränk, eine Fleecedecke und eine angemessene Zimmertemperatur reichen oft aus. Friert der Senior trotz warmer Wohnung ständig, sollte man es dem Arzt sagen – es kann ein Zeichen gesundheitlicher Probleme sein.



