Ein Senior, der mehrere Medikamente dauerhaft einnimmt, braucht ständig neue Rezepte und regelmäßige Gänge zur Apotheke. Kümmern sich mehrere Personen darum, entsteht leicht eine Lücke – und ein Medikament geht im ungünstigsten Moment aus.
Ein einfaches System
- eine aktuelle Medikamentenliste mit Dosierung und Angabe, wie lange eine Packung reicht,
- eine Erinnerung im Kalender eine Woche vor Ende des Vorrats,
- eine verantwortliche Person für den Kontakt mit der Praxis wegen der Rezepte,
- Rezepte bzw. Rezeptcodes an einem sicheren Ort aufbewahren,
- vor dem Weg zur Apotheke prüfen, ob das Medikament vorrätig ist.
Kontakt mit der Praxis
Man sollte erfragen, wie in der jeweiligen Praxis Folgerezepte für Dauermedikamente bestellt werden – telefonisch, online oder persönlich. Über größere Packungen oder längere Verordnungen entscheidet die Ärztin oder der Arzt.
Die Betreuungskraft sollte Medikamente nicht eigenmächtig gegen andere Präparate austauschen, ohne mit Apotheke oder Arzt zu sprechen. Jede Änderung der Packung oder des Tablettenaussehens sollte geklärt werden, bevor sie in die Dosette kommt.



