Wundsein entsteht am häufigsten unter der Brust, in den Leisten, zwischen den Gesäßhälften, unter dem Bauch und zwischen den Zehen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Inkontinenz, Übergewicht, Diabetes sowie diejenigen, die viel liegen oder sitzen.
Pflegeregeln
- die Haut mit einem milden Mittel waschen, ohne kräftig zu reiben,
- Hautfalten gründlich abtrocknen – das Handtuch auflegen statt reiben,
- von der Pflegekraft oder Apotheke empfohlene Schutzprodukte verwenden,
- luftige Baumwollunterwäsche wählen,
- nasse Inkontinenzprodukte und Bettwäsche zügig wechseln.
Was man beobachten sollte
Rötung, Brennen und Juckreiz sind die ersten Anzeichen. Nässt die Haut, ist sie rissig, bilden sich Bläschen, riecht es unangenehm oder breiten sich die Veränderungen aus, sollte man eine Pflegekraft oder einen Arzt fragen – möglicherweise muss eine Pilz- oder bakterielle Infektion behandelt werden.
Respekt bei der Pflege
Das Ansehen und Waschen intimer Körperstellen ist oft unangenehm. Es hilft zu erklären, was man tut, nicht gewaschene Körperteile zu bedecken und den Senior selbst machen zu lassen, was er kann. Eine ruhige, sachliche Atmosphäre verringert die Scham.



