Eine Hypoglykämie, also zu niedriger Blutzucker, tritt am häufigsten bei Menschen auf, die Insulin oder bestimmte blutzuckersenkende Medikamente nehmen. Sie kann nach einer ausgelassenen Mahlzeit, größerer Anstrengung oder während eines Infekts auftreten. Bei Senioren sind die Anzeichen oft untypisch und leicht zu übersehen.
Mögliche Anzeichen
- Zittern der Hände, Schwitzen, Blässe,
- plötzlicher Hunger, Herzklopfen,
- Gereiztheit, Weinerlichkeit, Unruhe,
- Schwindel, undeutliche Sprache, Verwirrtheit,
- ungewöhnliches Verhalten, Schläfrigkeit.
Was zu tun ist
Am wichtigsten ist ein vorab mit dem behandelnden Arzt abgestimmter Plan: ob und wie der Zucker gemessen wird, womit man ihn anhebt und wann man Hilfe ruft. Ist der Senior bei Bewusstsein und kann sicher schlucken, gibt man meist schnell wirksamen Zucker, etwa Saft – nach ärztlicher Empfehlung – und prüft danach erneut Befinden und Blutzucker.
Wann man 112 anruft
Ist der Senior bewusstlos, krampft, reagiert nicht oder kann nicht sicher schlucken, darf ihm nichts in den Mund gegeben werden. Man bringt ihn in eine sichere Lage und wählt sofort den Notruf 112. Jede Unterzuckerung sollte notiert und mit dem Arzt besprochen werden.



