Gesundheit und Sicherheit

Unterzucker bei Senioren mit Diabetes – wie man eine Hypoglykämie erkennt

Ein Abfall des Blutzuckers kann wie Müdigkeit, Gereiztheit oder Verwirrung aussehen. Wer einen Senior mit Diabetes betreut, sollte die Anzeichen kennen und wissen, was zu tun ist.

06.11.2025Autor: Administrator Serwisu2 odsłon
Betreuerin hilft einem Senior, daneben ein Blutzuckermessgerät und ein Glas Saft

Eine Hypoglykämie, also zu niedriger Blutzucker, tritt am häufigsten bei Menschen auf, die Insulin oder bestimmte blutzuckersenkende Medikamente nehmen. Sie kann nach einer ausgelassenen Mahlzeit, größerer Anstrengung oder während eines Infekts auftreten. Bei Senioren sind die Anzeichen oft untypisch und leicht zu übersehen.

Mögliche Anzeichen

  • Zittern der Hände, Schwitzen, Blässe,
  • plötzlicher Hunger, Herzklopfen,
  • Gereiztheit, Weinerlichkeit, Unruhe,
  • Schwindel, undeutliche Sprache, Verwirrtheit,
  • ungewöhnliches Verhalten, Schläfrigkeit.

Was zu tun ist

Am wichtigsten ist ein vorab mit dem behandelnden Arzt abgestimmter Plan: ob und wie der Zucker gemessen wird, womit man ihn anhebt und wann man Hilfe ruft. Ist der Senior bei Bewusstsein und kann sicher schlucken, gibt man meist schnell wirksamen Zucker, etwa Saft – nach ärztlicher Empfehlung – und prüft danach erneut Befinden und Blutzucker.

Wann man 112 anruft

Ist der Senior bewusstlos, krampft, reagiert nicht oder kann nicht sicher schlucken, darf ihm nichts in den Mund gegeben werden. Man bringt ihn in eine sichere Lage und wählt sofort den Notruf 112. Jede Unterzuckerung sollte notiert und mit dem Arzt besprochen werden.