Häusliche Betreuung

Neuropathie – Taubheit in Füßen und Händen im Alltag

Ein vermindertes Gefühl in Füßen und Händen erhöht das Risiko von Verbrennungen, Wunden und Stürzen. Die Betreuungskraft kann bei der täglichen Vorsicht helfen.

14.12.2025Autor: Administrator Serwisu2 odsłon
Betreuerin sieht sich die Füße einer Seniorin im Sessel an

Neuropathie, also eine Schädigung der peripheren Nerven, tritt häufig bei Diabetes auf, kann aber auch andere Ursachen haben. Sie zeigt sich durch Taubheit, Kribbeln, Brennen oder vermindertes Gefühl in Füßen und Händen.

Tägliche Vorsicht

  • die Füße täglich ansehen – auch Fußsohlen und Zehenzwischenräume,
  • die Wassertemperatur mit dem Ellenbogen oder einem Thermometer prüfen,
  • Wärmflaschen und Heizkörper an den Füßen vermeiden,
  • bequeme Schuhe ohne drückende Nähte, auch zu Hause,
  • gute Beleuchtung und keine Hindernisse – ein vermindertes Gefühl erschwert das Gleichgewicht.

Die Hände

Bei vermindertem Gefühl in den Händen fällt eine heiße Tasse leichter herunter oder man schneidet sich mit dem Messer. Hilfreich sind Becher mit Henkel, Topfhandschuhe und Utensilien mit dickeren Griffen.

Jede Wunde, Blase oder Rötung am Fuß verdient Aufmerksamkeit – bei Neuropathie bleiben sie oft lange unbemerkt. Eine Verschlimmerung der Beschwerden sollte man ärztlich besprechen.