Trockene Luft, Bluthochdruck oder gerinnungshemmende Medikamente führen dazu, dass Nasenbluten bei älteren Menschen häufiger vorkommt und länger dauern kann.
Wie man hilft
- den Senior hinsetzen, den Kopf leicht nach vorn geneigt – nicht nach hinten,
- den weichen Teil der Nase etwa 10 Minuten ohne Unterbrechung zusammendrücken,
- bitten, durch den Mund zu atmen und Blut auszuspucken statt es zu schlucken,
- man kann eine kalte Kompresse in den Nacken oder auf die Nasenwurzel legen,
- nach dem Stillstand der Blutung Naseputzen und Anstrengung vermeiden.
Wann man Hilfe holen sollte
Dringende Hilfe braucht eine Blutung, die trotz Druck nicht aufhört, sehr stark ist, nach einer Kopfverletzung auftrat oder von Schwindel, Schwäche oder Atemnot begleitet wird. Dann wählt man den Notruf 112.
Wiederkehrendes Nasenbluten sollte man ärztlich besprechen – besonders bei Menschen, die gerinnungshemmende Medikamente nehmen oder Bluthochdruck haben. Im Winter hilft es, die Raumluft zu befeuchten.



